Erste Texte geschrieben, als er 12 war. Erstes Mal aufgenommen mit 16. Heute 22 Jahre alt.

Ein Rapper, dessen gesamte Jugend von einer Szene geprägt wurde, die von außerhalb noch heute nicht zu begreifen ist. Täglich auf der Klippe zwischen Absturz und Aufstieg. Ein täglicher Beobachter und Mitstreiter verschiedenster Gruppierungen und Gesellschaftsschichten, die niemals in ein Bild passen könnten. Permanentes Leben in Lebensbereichen, die nicht zusammenpassen und voneinander getrennt sind. Freundschaften gab es dennoch überall.

In der Schule, Auf Arbeit, jegliche Anlässe - überall sprechen sie von ihrem erfolgreichen Standardablauf des Lebens. Man muss mitreden und dazu gehören, auch wenn's einem nicht passt. Was ich die Nacht zuvor noch gemacht habe kann ich da keinem erzählen.

Er hat gesehen, wie sich Gangs in der Stadt gründeten, die Kriminalität stieg. Die ersten Rapper entstanden inmitten dessen. Rap aus dem Kern. Die Stadt brannte. Das war Thema in jedem Gespräch. Das ging durch die Medien. Jeder wusste das.

Ich hab alles mitbekommen. Ich hab gesehen, was auf der Straße passiert. Ich hab verstehen können, warum Menschen so handeln und so sind, wie sie sind. Ich war etwa 14 Jahre alt, ich hatte Kontakte zu den Rappern meiner Stadt. Ich hatte die Möglichkeit mit denen aufzunehmen, aber ich fand die nicht gut. Ich wusste, ich kann das besser. Damit war mir klar, ich bau mir das alleine auf.

Mit den Jahren verschwanden alle von der Bildfläche. Die Justiz hat die Gangs so weit verkleinert, bis die wenigen restlich verbliebenen sich selbst aufgehoben haben. Jahrelang war es ruhig. In dieser Ruhe entstand T-Jes. Während seine anfängliche Musik hauptsächlich von vergangener Liebe handelte, zog es ihn mit der Zeit immer weiter dahin zurück, was ihn durchgehend prägte, wo alles begonnen hat. Doch nicht nur er fand dahin zurück.

Ich war gerade 22 und es ging wieder los. Alte Gangs bauten sich neu auf, neue kamen hinzu. Ich hab gerade den letzten Track für's Album aufgenommen und ohne das zu ahnen war ich plötzlich mittendrin. Es lässt sich nicht mehr so gut voneinander trennen. Ich hatte Freunde, die konnten das nicht verstehen. Sie wollen es auch gar nicht verstehen. Sie wollen dich nicht da sehen, wo du dich selbst sehen willst. Sie hinterfragen nicht mal, sie stecken dich einfach in 'ne Schublade und schließen ab. Ist ok, dann verpisst euch, aber bleibt auch bei eurer Entscheidung.

Nochmals neu motiviert durch gebliebene Freunde und gegebene Ereignisse steht er nun mit dem ersten Album IBRWZS und dem zeitgleichen Release der Traumbild EP an seinem selbsternannten Anfang dessen, was nun alles folgen wird.

Das ist der Grundstein und jetzt kann alles kommen. Ich danke jedem, der vom Anfang bis hierhin bei mir geblieben ist und ich meine wirklich geblieben ist.

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